Versicherung schützt vor Internetbetrug

München (vz). Internet-Kriminalität bedroht uns alle. Nicht nur große Unternehmen sind von kriminellen Machenschaften im Internet betroffen. Ganz im Gegenteil: Vor allem private Internetnutzer sind Opfer von Cyber-Kriminalität – laut Bundeskriminalamt jährlich rund 230.000 mal. Trotz aller technischen Vorkehrungen durch Schutz-Software: Internet-Ganoven sind einfallsreich und finden immer wieder Wege, private Internetnutzer abzuzocken. Die R+V Versicherung(Wiesbaden) hat jetzt erstmals eine Internetschutzversicherung auf den Markt gebracht, die effektiv und umfassend vor den Folgen von Internet-Kriminalität schützt.

Die Gefahren im weltweiten Netz sind umfassend. Sie reichen von Zahlungs-, Lieferbetrug oder Datendiebstahl bei Internetkäufen über das Abschöpfen von Online-Banking-Konten bis hin zu Cyber-Mobbing oder der Verletzung von Urheberrechten. Private Internet-Nutzer sind diesen Gefahren nahezu schutzlos ausgeliefert. Trotz ständig aktualisierter Schutz-Software: Die Kriminalität im Internet wächst und stellt sich immer professioneller auf. „Große Unternehmen beschäftigen mittlerweile ganze Abteilungen von Fachleuten, um sich vor Datenklau und Manipulation zuschützen. Das kann der private User bei weitem nicht leisten und ist entsprechend stark gefährdet “. Das sagt Michael Hayder, dessen Firma Altimate Net GmbH seit über 10 Jahren Sicherheitslösungen für Unternehmen anbietet. Er betreibt auch die Web-Seite Opens external link in new windowwww.internet-versicherungspaket.de, die auf Gefahren im Netz hinweist. „Die häufigsten Schäden entstehen beim Online-Banking und Online-Shopping. Das Problem ist, dass der Internetnutzer gar nicht wissen kann, ob er gerade betrogen wird oder nicht. Die Betrüger entwickeln ständig neue Maschen um dem Nutzer glaubhaft zu machen, er bewege sich nicht auf einer gefälschten Seite. Zudem werden gezielt Fehler in der Technik ausgenutzt, um die Nutzer zu hintergehen. Verfahrensweisen und Sicherheitsmechanismen, die kürzlich noch aktuell waren, können heute bereits überholt und wirkungslos sein.“
Bisher auf dem Markt verfügbare Versicherungsprodukte ersetzen so entstandene Schäden nicht. 
„Erst dieser Tage wurden von Kriminellen in Deutschland gefälschte Emails verschickt, die sich perfekt als Telekom-Rechnungen tarnen.“ Deren Ziel: Das Ausspähen und Abschöpfen sensibler Daten – bis hin zu Kontodaten bei Online-Banking-Kunden. „Das Gefährliche dabei: Nur die wenigsten handelsüblichen Computer-Schutzprogramme erkennen diese neue Schadsoftware“, so Hayder weiter. „Was hier bisher gefehlt hat, ist ein Versicherungsschutz, der einen tatsächlichen Schaden ersetzt.“

Erstmals ein „echter“ Versicherungsschutz gegen Internet-Kriminalität - Software-Schutz inklusive.

Diese Risiken können nun erstmals mit der R+V-InternetschutzPolice abgesichert werden. Das besondere daran ist, dass die Police nicht nur den Versicherungsschutz enthält, sondern auch eine professionelle Schutz-Software von McAfee. „Durch die Kombination aus Software und Versicherung wird ein bestmöglicher Schutz gewährleistet“
Die R+V-InternetschutzPolice kann unkompliziert online beantragt werden, hierfür haben sich die Online-Experten der Altimate Net mit den Versicherungs-Experten der SHL Gruppe (München) zusammengetan.

„Grundsätzlich sind in der R+V-InternetschutzPolice nahezu alle Vermögensschäden abgesichert, die durch unerlaubte Handlungen eines Dritten entstehen“. Voraussetzung ist jedoch die Installation eines aktuellen Betriebssystems und Anti-Viren-Programms. Einige Beispiele: Ein Internetnutzer bestellt online ein seltenes Buch und zahlt per Vorkasse. Die Ware kommt jedoch nie an und das Geld ist unwiederbringlich verloren. Der so entstandene Verlust in Höhe von 400,- Euro wird von der R+V im Rahmen der InternetschutzPolice übernommen. Genauso übernimmt die R+V auch im umgekehrten Fall die Kosten, falls bei einem Verkauf im Internet die Identität des Käufers von Betrügern vorgetäuscht wird, und eine Zahlung dem unfreiwilligen „Käufer“ erstattet werden muss. Aber auch die Verluste durch Phishing von Bankdaten werden durch die Police abgesichert – bis zu einer Höchstgrenze von 10.000,- Euro. „Das sind Schutzmechanismen, die vor nahezu allen finanziellen Schäden durch kriminelle Handlungen schützen. Aber auch Schäden, die durch einen heruntergeladenen Virus entstehen, werden abgedeckt. Bei Bedarf werden die Kosten für die Wiederherstellung von Daten durch die Versicherung getragen.“ Und noch einem dringenden Thema nimmt sich die Police an. Gerade Jugendliche werden zunehmend Opfer von sogenanntem „Cyber-Mobbing“. Meist geschieht dies, indem unliebsame Bilder ins Netz gestellt und über soziale Netzwerke verbreitet werden. „Dieses Phänomen an sich kann natürlich auch eine Versicherung nicht verhindern. Doch kann sie die Folgen ein wenig mildern, indem eine Hotline psychologischen und anwaltlichen Rat bietet“, so Sebastian Kink von der SHL Gruppe. Die R+V InternetschutzPolice inklusive Schutz-Software kostet für eine Person 99 Euro im Jahr, für die Absicherung der ganzen Familie werden 139 Euro fällig. Weitere Infos unter Opens external link in new windowwww.internet-versicherungspaket.de.

Im Gespräch: Internetschutz-Experten Sebastian Kink und Michael Hayder:

Für wen ist die InternetschutzPolice gedacht?
Michael Hayder: Grundsätzlich ist die Police für alle privaten Internet-User mit einem Mindestalter von 18 Jahren empfehlenswert. Wir richten uns aber mit der Police auch an die sogenannten „Best Ager“, die zwar relativ häufig im Internet unterwegs sind, aber nicht die technischen Fähigkeiten besitzen, sich wirklich effektiv gegen Viren und sonstige Abzockerei zu schützen.

Was ist neu?
Sebastian Kink: Der große Umfang des gesamten Versicherungspaketes ist in dieser Form in Deutschland neu und einzigartig. Erstmals ist es gelungen, einen nahezu umfassenden Versicherungsschutz gegen Netz-Gaunerei zu bieten. Darüber hinaus beinhaltet das Schutzpaket ein aktuelles Viren-Programm von McAfee.

Was kostet eine Versicherung?
Sebastian Kink: Die InternetschutzPolice ist für Singles bereits für 99,- Euro Jahresbeitrag zu haben, für Familien 139,- Euro.

Gibt es eine Grenze bei der Höchstentschädigung?
Sebastian Kink: Die Höchstgrenze liegt bei 10.000,- Euro pro Jahr und 1.000,- Euro für Versuche der Datenrettung.

 


 

Initiates file downloadDownload - Pressemitteilung zum Start der Internetschutzpolice (R+V)

 


 

SHL Versicherungsmakler GmbH

Die SHL Versicherungsmakler GmbH wurde im Jahr 2000 in München gegründet und beschäftigt heute über 30 Mitarbeiter. Der Fokus des Unternehmens liegt – neben den klassischen Versicherungssparten zur Absicherung von Unternehmen und Freiberuflern – auf der Entwicklung kundenorientierter individueller Versicherungs- und Servicekonzepte für Gewerbekunden mit speziellen Anforderungen. Die weiteren Unternehmen im Rahmen der SHL Gruppe sind spezialisiert in den Bereichen Immobilien, Versicherungen für Privatkunden, Kautionsversicherungen sowie Entgeltoptimierung. Weiterhin wurden die Schutzgemeinschaft für Baufinanzierende e.V. als Verbraucherschutzorganisation für private Bauherren sowie der Deutscher Mietkautionsbund e.V. gegründet.